Service-Seminar mit Coach Oliver Becker

OliverBecker

Der Arbeitstag hatte bei vielen bereits um 6.00 Uhr begonnen. Dennoch fanden sich etwa dreißig Fautzianer aus den Bereichen Gartenbau, Gartenpflege, Büro sowie Gartencenter am Abend im Kurhaus ein, um sich von Oliver Becker zum Thema „Servicequalität“ coachen zu lassen.

Nach einem deftigen Imbiss, der nach einem solchen langen Arbeitstag nicht fehlen durfte, startete um17.30 Uhr das etwa vierstündige Seminar. Geschäftsführer Axel Fautz begrüßte zunächst seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und betonte noch einmal, wie wichtig ein besonderer Service für jeden einzelnen und insbesondere für das gesamte Unternehmen ist. Dann übergab er das Wort an Oliver Becker, der eigentlich mehr im Tourismus zu Hause ist, aber auch schon seit einiger Zeit in anderen Branchen seine Beratungstätigkeit zur Verfügung stellt.

Der Coach hatte die schwierige Aufgabe, alle Teilnehmer wach und bei Laune zu halten, aber auch noch das nötige Wissen zu vermitteln. Dies gelang ihm jedoch ohne Probleme. Kleine Spiele, passende Filme und nette Anekdoten lockerten die Atmosphäre auf. Dennoch lernten die Anwesenden viel Neues, beispielsweise über die unterschiedlichen Kundentypen, namentlich Eule, Pferd, Hai und Giraffe. Das ganze natürlich absolut übertrieben dargestellt, konnten die Fautzianer in der ersten Pause darüber nachdenken, in welche Richtung der vier Tiere sie selbst tendieren. Entsprechend wurde auch Wissen über die Erwartungen und Wünsche der unterschiedlichen Typen vermittelt. Eine super Handhabe im täglichen Umgang mit den eigenen Kunden. Aber ganz klar muss so etwas im Alltag auch geübt werden.

Dass Fachwissen, Begeisterungsfähigkeit und Motivation bei der Arbeit immer zusammenspielen müssen, um den Kunden zu überzeugen, ist sicher nichts Neues. Aber auch dieses wichtige Thema wurde immer wieder angesprochen und vertieft. Und dann sollte man sich selbst als Mensch nicht vernachlässigen, sich stets hinterfragen und mit sich selbst achtsam umgehen. Auch das ist bekannt, geht jedoch im Alltag oftmals unter.

Sicher waren die Teilnehmer nicht böse darüber, als Oliver Becker etwa dreißig Minuten früher als geplant das Ende der Veranstaltung erreichte. Aber alle waren sich einig, dass dies ein Abend war, bei dem jeder einzelne für sich persönlich und natürlich auch für seine tägliche Arbeit etwas mitnehmen kann. Und das „Wir-Gefühl“ unter den Fautzianern hat ebenfalls wieder einen positiven Schub erfahren.