Herbstarbeiten & Frühjahrsfreude

Herbst10

Wenn Sie im Herbst die richtigen Vorbereitungen in Ihrem Garten, auf Balkon oder Terrasse treffen, können Sie sich im Frühling wieder an Ihren Pflanzen erfreuen. Hier einige Tipps & Tricks für einen winterfesten Garten.

So überwintern Sie Ihre Kübelpflanzen

Größere Temperaturunterschiede sind jetzt typisch für die Jahreszeit. Nur ganz robuste Kübelpflanzen können jetzt noch auf Balkon und Terrasse stehen gelassen werden. Die anderen sollten vor dem ersten Frost ins Winterquartier kommen.

Besonders frostempfindlich sind z.B. Fuchsien, Hibiskus, Wandelröschen, Bougainvillea, Engelstrompeten und Zitrus. Oliven, Feigen und Oleander halten auch schon mal -3°C aus. Das beste Winterquartier ist ein kaltes Gewächshaus. Die meisten Überwinterungsplätze in Kellern und Garagen sind zu dunkel und die Keller häufig zu warm. Auch ein helles Treppenhaus ist für viele Kübelpflanzen gut geeignet.

Der Rückschnitt von Kübelpflanzen vor der Winterruhe senkt den Platzbedarf im Winterquartier. Außerdem wird die Verdunstung bei immergrünen Pflanzen und die Gefahr des Befalls mit Schädlingen verringert.
Bis auf kurze Stummel zurückgeschnitten werden Datura, Lagerstroemie, Granatapfel und Korallenstrauch. Bei Schönmalve, Plumbago, Fuchsien und Wandelröschen die Triebe um ein Drittel kürzen. Diese Pflanzen sollten unbedingt trocken ins Winterquartier gebracht werden, um Wurzelfäule zu vermeiden.

Bei Zitrusgewächsen ist ein weniger radikaler Rückschnitt von Vorteil, da die Pflanzen ansonsten zu große Umstellungsprobleme bekommen. Darüber hinaus ist nur ein heller Platz mit maximal 15°C für die Überwinterung geeignet. Hibiskus und Bougainvillea benötigen ebenfalls ein wärmeres Winterquartier bis zu dieser Temperatur. Bei unter 10°C verlieren beide Pflanzen so gut wie alle Blätter und brauchen dann im Frühjahr entsprechend länger, um wieder attraktiv zu werden.

Immergrüne Sträucher sollten jetzt noch einmal kräftig gewässert werden, damit sie gut über den Winter kommen. Für die Immergrünen in Kübeln ist es am besten, die Kübel mit Luftpolsterfolie und dann mit Sackleinen zu umwickeln. So wird ein schnelles Durchfrieren verhindert und die Pflanzen kommen noch lange an Wasser. Die meisten Pflanzen erfrieren nicht, sondern sie vertrocknen, da der Wurzelballen durchgefroren und kein freies Wasser mehr verfügbar ist.

Aufräumarbeiten im Garten

Jetzt ist es Zeit, die Beete abzuräumen und neu zu gestalten. Herrlich geeignet dafür sind Calluna, Erica und die unterschiedlichsten Herbstpflanzen, die den Garten, Balkon oder Terrasse in den schönsten Farben erstrahlen lassen. Auch Fautz die Gärten bietet eine große Auswahl dieser farbenfrohen Gewächse. Eine wahre Freude, hier zu stöbern und einige mit nach Hause zu nehmen!

Stauden werden nun geteilt und gekonnt zurückgeschnitten. Den endgültigen Rückschnitt aber am besten auf das Frühjahr verschieben. Erst einmal sehen Gräser und Stauden mit den Samenständen bei Reif und Schnee sehr attraktiv aus, andererseits werden diese so im Winter gegen Kahlfrost geschützt.

„Weniger ist mehr“, so Gartenexperte Ulrich Herzog bei Fautz die Gärten.

Und so sollte man generell im Garten bei den Wintervorbereitungen verfahren. Lieber einen Reisighaufen und etwas Laub liegen oder etwas Wildwuchs stehen lassen. Somit haben Igel und Konsorten ein willkommenes Winterquartier. Außerdem breitet das Laub seine wärmende Decke aus.

Die Rosen sind erst im Frühjahr an der Reihe

Experten raten von einem Schnitt der Rosen im Spätherbst ab. Die Gefahr, dass die Schnittwunden bis zum ersten Frost nicht mehr verheilen, ist zu groß. Frostschäden sind dann vorprogrammiert. Einzige Ausnahmen sind lange Triebe, die durch Schnee abknicken können. Diese werden besser abgeschnitten. Den großen Form- und Verjüngungsschnitt verschiebt man auf das Frühjahr.
Am besten die Rosen jetzt mit Erde anhäufeln bzw. einzelne Stöcke handhoch mit Kompost bedecken. Zum Frostschutz eignen sich auch Fichtenreisig, Sackleinen oder Jute. Auch Ziergehölze sind für einen Winterschutz dankbar.

Auch den Teich gut gerüstet in den Winterschlaf schicken

Für den Teich ist jetzt ein letzter Pflegegang sinnvoll. Abgestorbene Pflanzenteile können schon entfernt werden. In den Teich gefallenes Laub sollte man mit einem Kescher herausholen, ebenso größere Algenansammlungen. Danach wird Phoslock sowie Sauerstoff in das Wasser gegeben um zu verhindern, dass sich Phosphat im Teich über den Winter anreichert und im Frühjahr als Algendünger zur Verfügung steht. Ab Mitte Oktober kann in der Regel der Filter abgestellt und geputzt und die UV-Röhre, falls vorhanden, entfernt werden.

Wir wünschen Ihnen gutes Gelingen bei den Wintervorbereitungen!
Gerne stehen Ihnen die Fautz-Experten auch mit Rat & Tat zur Seite!