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Giardina 2017: Garten der Poesie

Giardina 2017: Garten Der Poesie

Noch immer schwärmt Eva Roth von ihrem Besuch auf der Giardina in Zürich. Fragt man sie nach ihrem Lieblingsgarten, ist es ganz klar der „Garten der Poesie“. Unter diesem Motto kreierte Kobel Gartengestaltung gemeinsam mit dem Baumretter Ueli Lamprecht für die Giardina 2017 einen Literaturgarten. Mit einer einzigartigen Büchermauer, einem Lesewagen sowie Lesungen, die während der Ausstellung hier vor Ort stattfanden, wurde der Besucher nicht nur in einen natürlich gestalteten Garten, sondern in eine ganz andere Welt entführt.

Der Trend: die neue Natürlichkeit

„In natürlichen Gärten gilt: Weniger ist mehr!“, so der Gartengestalter Kober. „Bei der Gartengestaltung achten wir auf natürliche Materialien, eine sorgfältige Pflanzenauswahl und eine klare und einfache Formensprache. Wir überlassen die Bühne gerne ausdrucksstarken Pflanzen, die in unseren Gärten die Hauptdarsteller sind. Natursteine, Wasserbecken und roher Stahl ergänzen einen natürlichen Garten und sorgen für eine harmonische und einzigartige Atmosphäre.“

Einzigartiges Gartenglück

Und genau das ist es, was Eva Roth insbesondere anspricht. Der Garten hat alles, was Garten braucht. Es gibt Hochbeete, wo Zier- und Nutzpflanzen miteinander kombiniert werden. Ein lauschiges Wasserelement sorgt für eine heimelige Atmosphäre. Die Mauer aus ausgelesenen Büchern, die von Recycling-Unternehmen oder Bibliotheken zur Verfügung gestellt wurden, gibt dem ganzen einen besonderen Kick. Dieser Garten lädt zum Verweilen ein. Man hat das Gefühl, auf einem verwunschenen Stückchen Erde zu sein. Die Pflanzen sind von einer faszinierenden Üppigkeit, die Oase verströmt einen unvergleichlichen Charme.

„Das stelle ich mir unter dem größten Gartenglück vor“, so Eva Roth. „Einfach ein Buch in die Hand nehmen und nichts anderes tun als genießen.“

Nachmachen leicht gemacht

Das Besondere an diesem Garten ist zudem, wenn man von der Büchermauer mal absieht, dass er mit relativ geringem Aufwand umgesetzt werden kann. Es gibt keine teuren Elemente, alles ist vergleichsweise einfach, aber mit sehr viel Hingabe und Überlegung angeordnet und miteinander kombiniert. Ein fantastisches Beispiel, bei dem Gartenbesitzer ganz viele Ideen für sich mit nach Hause nehmen und „in den eigenen vier Wänden“ umsetzen können.

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