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Dem SWR über Die Schulter Geschaut

Die Sendung „Kaffee oder Tee“ begleitet Fautz die Gärten schon mehr als drei Jahre. Oder andersherum. Helmut Tränkle, Fautz-Gärtnermeister, ist mittlerweile schon eine kleine Berühmtheit geworden. Steht er dieser Live-Sendung doch in regelmäßigen Abständen als Gartenexperte zur Verfügung. Sein Wissen, seine Ausstrahlung und seine sympathische Art haben ihm schon viele Fans eingebracht.

Eintauchen in eine völlig andere Welt

Am Donnerstag, den 11. Juli war es wieder einmal soweit. Das SWR-Studio Baden-Baden stand bei Helmut Tränkle im Terminplan. Und Axel Fautz hatte eine besonders großartige Idee. Er lud alle Fautzianer ein, Helmut nach Baden-Baden zu begleiten, um ihm und der Ausstrahlung „Kaffee oder Tee“ einmal über die Schulter zu schauen.

Axel und Manuela Fautz fuhren mit ihren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen nach Baden-Baden, zu einem von insgesamt drei SWR-Hauptstandorten. Um 14.00 Uhr erhielt das Team eine exklusive Führung durch das SWR-Studio mit vielen Hintergrund-Infos. Insbesondere das Ausmaß des SWR-Komplexes und die grandiose Technik faszinierten. Hier in Baden-Baden sind Radio und Fernsehstudio unter einem Dach, von hier aus sendet das WM-Expertenstudio, der Innendreh von „Die Fallers“ oder auch von Tatorten findet in diesen Räumen statt. Diverse Quizsendungen, das Nachtcafé und viele weitere bekannte Ausstrahlungen gehen hier auf Sendung.

Der Gartenexperte Helmut ganz in seinem Element

Das „Kaffee oder Tee“-Studio gehört zu einem der modernsten im Hause. Alles läuft voll automatisiert ab. Trotzdem werden in etwa 50 Personen für die Sendung benötigt, enorm beeindruckend.

In der Zwischenzeit ist Helmut Tränkle schon am Start. Der Sendeablauf wird durchgesprochen. Heute geht es um mediterrane Gehölze. Extra dafür haben die Fautzianer einen ganzen Kleinbus voller ausgesuchter schöner Sträucher mitgebracht. Der Gartenexperte erklärt, welche Gehölze für welche Gärten geeignet sind, was man bei Standort und Pflege beachten muss. Dabei tritt er schon sehr souverän auf, ist jedoch vor jeder Live-Schaltung immer noch ein wenig aufgeregt. Das Gute: man sieht es ihm einfach nicht an. Nun wird das Ganze noch einmal mit der Moderatorin Evelin König geprobt.

Um 16.00 Uhr startet die Live-Sendung. Pünktlich dazu öffnet der Himmel seine Schleusen und der kleine SWR-Schaugarten sowie alle Beteiligten stehen quasi im Regen. Schnell werden Schirme aufgespannt und es wird weitergemacht. Live ist eben live.

Für das Fautz-Team ist das Dabeisein bei Probe und Live-Aufnahme sehr spannend. Insbesondere die Zusammenarbeit aller Beteiligten, die sich mit Zeichen verständigen, ständig aufeinander abgestimmt sein müssen, damit Technik, Kamera, Licht etc. zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort sind.

Nach etwa 10 Minuten ist Helmut Tränkle „entlassen“. Glücklich darüber, dass auch diese Sendung gut verlaufen ist und alle zufrieden sind. Das Fautz-Team verabschiedet sich vom SWR. Nun geht es zu Fuß in die Innenstadt von Baden-Baden.

Mondänes Baden-Baden ganz nah

In der Zwischenzeit ist die Wolkendecke auch wieder aufgerissen, die Sonne hat sich vorgekämpft. Die Gruppe läuft die Lichtentaler Allee entlang, eine 2,3 km lange Straße durch ein Parkgelände in der Innenstadt. Sie wurde im 19. Jahrhundert als „Promenade der berühmten Besucher der mondänen Kurstadt“ bekannt. Vorbei an einem Brunnen, eines von vielen Wahrzeichen von Baden-Baden, sowie einem faszinierenden verwachsenen Baumriesen, einer Hängebuche, geht es weiter zu den Kolonnaden – eine kleine Einkaufsmeile, sehr grün und mit altem Baumbestand. Auch hier entstehen des Öfteren Filmaufnahmen durch den SWR.

Das im Zentrum gelegene bekannte Kurhaus ist von kunstvoller saisonaler Bepflanzung umgeben. Die Trinkhalle mit dem Wandelgang erzählt noch von der alten Prunkzeit, wo im Jahre 1840 Queen Victoria zur Sommerfrische in Baden-Baden weilte. Man fühlt sich direkt in die Vergangenheit versetzt. Wenn Wände sprechen könnten, hätten diese hier sicher viel Interessantes zu berichten.

Nun stellt sich dann auch langsam der Hunger ein. Also lässt sich das Garten-Team in einem schönen Lokal in Baden-Baden nieder und genießt erst einmal ein leckeres Essen.

Faszination Garten live erlebt

Danach geht es, nein – noch nicht nach Hause, sondern nach Lahr. Und das ist eine ganz besondere Geschichte. Hier befindet sich ein Gartenbauprojekt von Fautz die Gärten, quasi in den Endzügen. Der Bauherr hat das Fautz-Team eingeladen, den nunmehr nahezu fertig gestellten Garten zu besichtigen. Eine ganz außergewöhnliche Sache. Die Ausflügler werden mit Sekt und Häppchen begrüßt. Musik und tolle Beleuchtung lassen Party-Atmosphäre aufkommen. Es wird bestaunt, geplaudert, gelacht, genossen. Und das noch ein ganzes Weilchen. Nach und nach verlässt das eine oder andere Auto die letzte Station in Richtung Heimat. Ein wunderschöner, abwechslungsreicher und interessanter Tag geht zu Ende. Mit vielen Eindrücken und neuen Ideen starten die Fautzianer am nächsten Tag dann wieder in ihren Arbeitsalltag.

Fotos:  Christian Seefried, Eva Roth

 

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