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Auf Der Suche Nach Dem Besonderen

Schön müssen sie sein, außergewöhnlich, echte Hingucker. Und sie müssen passen. Für ein neues Gartenprojekt, für Kunden mit besonderen Wünschen oder auch für die Präsentation auf der Plaza Culinaria. Mit diesen und weiteren Anforderungen sowie Einkaufslisten geht es für Fautz die Gärten zweimal im Jahr auf Shoppingtour. Einmal nach Norddeutschland zur Firma Bruns. Einmal in die Toskana.

Bruns steht dabei eher für große Gewächse und einzigartige Solitäre. In der Toskana liegt der Schwerpunkt dagegen auf Spalieren und Heckenpflanzen, aber auch auf kleineren Gewächsen wie Unterpflanzungen oder immergrüne Magnolien. Aber auch in Italien wird der eine oder andere Solitär gefunden, der dann die Reise nach Süddeutschland antritt.

Bruns als jahrelanger verlässlicher Partner

Bruns gehört mit etwa 500 ha Produktionsfläche zu den größten Baumschulen europaweit. Ein Familienunternehmen mit Tradition und einer großen Leidenschaft für Pflanzen. Trotz seiner Größe hält die Fa. Bruns an traditionellen Werten fest. Hier werden beispielsweise Pflanzen und gar Bäume auf dem freien Feld aufgezogen. Und diese werden während ihres Wachstums regelmäßig „bewegt“, um sie an den Wechsel der Verhältnisse sowie für die Beförderung bis zu ihrem Endziel vorzubereiten. Gleichzeitig kräftigt das Umpflanzen das Wurzelwerk; die Pflanze ist stärker und gesund und wird auf Standortwechsel konditioniert. Somit hat die neu erstandene Ware allerbeste Chancen, in ihrem neuen Garten im Markgräflerland oder auch im Schwarzwald heimisch zu werden und hervorragend zu gedeihen.

Wunderschöne Bonsais „Made in Norddeutschland“

Geschäftsführer Axel Fautz sowie die beiden Baumschulgärtner Barbara Grotzer-Sutter und Helmut Tränkle machten sich vom 10. bis 12. September auf den Weg nach Bad Zwischenahn zu Bruns. Und neben der aufwändigen Tour durch die bereits bekannten Gärten stand dieses Mal etwas ganz Besonderes auf dem Plan. Im Laufe des Jahres hat die Fa. Bruns einen Betrieb aufgekauft, der auf Bonsais spezialisiert ist. Der vorherige Besitzer hat die Bonsai-Zucht in Japan studiert und diese nach Norddeutschland gebracht. Das Beste daran ist, alle Pflanzen wurden hier aufgezogen und sind an das etwas rauere Klima gewöhnt. Somit kamen die Einkäufer von Fautz die Gärten in den Genuss, schöne alte Bonsais „made in Germany“ zu bestaunen und die schönsten davon für die eigenen Belange auszusuchen.

Nur die Außergewöhnlichsten durften mit

Und in einer weiteren Mission waren die drei Fautzianer in Norddeutschland unterwegs: Plaza Culinaria.
Der diesjährige Stand sieht zehn wunderschöne Kiefer-Solitäre in den unterschiedlichsten Größen und Formen vor. Ein Blickfang neben vielen weiteren auf der Plaza Culinaria. Diese Kiefern galt es, hier zu finden und für das Vorhaben zu erwerben. Alle, die Fautz die Gärten auf der Freiburger Messe vom 8.-10. November besuchen, können hier diese wunderschönen Solitäre der letzten Einkaufstour bewundern.

Toskana: Immer ein echtes Highlight für die Großeinkäufer

Genau das gleiche Dreierteam machte sich dann vom 13. bis 15. Oktober noch einmal auf den Weg. Und zwar in die Toskana nach Pistoia in der Nähe von Florenz. Auch hier werden verschiedene Ziele verfolgt: Axel Fautz ist auf der Suche nach besonderen Gewächsen für Gartenbauprojekte, teilweise von den Kunden auch vorbestellt. Barbara Grotzer-Sutter hat als Großeinkaufs-Koordinatorin die Angebote für das Gartencenter im Auge, um hier den Hobbygärtnern eine breite Auswahl zu ermöglichen. Helmut Tränkle, Chef des Pflegetrupps, weiß genau, welche Pflanzen sich in unserem Klima über längere Zeiträume gut entwickeln und dafür bestens geeignet sind. Hierfür hat er einen besonderen Blick. Und alle drei bewundern „ganz nebenbei“ die herrlich-farbigen Blumenfelder, wie beispielsweise mit Gaura, einem prachtvollen Dauerblüher in den Farben weiß, rosé und pink.

Auch „alte Hasen“ können manchmal nicht „Nein“ sagen

Die tolle italienische Gastfreundschaft können die Fautzianer fast nur am Rande genießen. Denn sie sind unentwegt auf Tour. Nicht nur große Gärtnereien, auch kleinere, spezialisierte, werden angefahren. Dabei behält jeder der drei Fachleute sein Ziel fest im Auge. Gerade durch diese Aufgabenteilung scheint es eigentlich nur möglich zu sein, alle Vorgaben bei einem so straffen Zeitplan auch zu erfüllen. Neben gezielt ausgesuchten Pflanzen gibt es immer wieder Einzelstücke, auf die man zufällig stößt. Oftmals landen diese dann ebenfalls im „Einkaufswagen“. Eine Bauchentscheidung, die meistens richtig ist. Erste Ideen, wo diese in Süddeutschland eine neue Heimat finden könnten, gibt es manchmal ganz spontan, manchmal erst viel später.

Einige ausgewählte Pflanzen machen sich direkt auf den Weg in ihre neue Heimat. Beispielsweise diejenigen, die bereits in Gartenprojekten verplant wurden. Andere wiederum überwintern noch in der Toskana, um dann im Frühling ihre Reise bis zum Fautz-Gartencenter anzutreten. Es ist jedes Mal aufs Neue ein Höhepunkt bei Fautz die Gärten, wenn die Transporter aus der Toskana oder auch aus Norddeutschland auf dem Parkplatz vorfahren und ihre Schätze ausladen. Da schlägt das Gärtner-Herz immer gleich ein bisschen schneller.

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