Hintergründe & Gartentipps: Rosen

Roseaachenerdom

Eine Pflanze mit Leidenschaft und Geschichte

Die Rosen (Rosa) sind die namensgebende Pflanzengattung der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Gärtnerisch wird zwischen Wildrosen und Kulturrosen unterschieden. Die Rose wird seit der Antike als „Königin der Blumen“ bezeichnet und seit weit über 2000 Jahre als Zierpflanze gezüchtet.

Rote Rosen galten schon im Altertum als Symbol der Liebe, Freude und Jugendfrische. Die Rose war der Aphrodite, dem Eros und Dionysos geweiht, später der Isis und der Flora. Bei den Germanen war sie die Blume der Freya.

Die wichtigste Nutzung der Rose ist heute die Verwendung als Gartenpflanze und als Schnittblume. In der Parfümindustrie spielt das aus den Blütenblättern gewonnene Rosenöl (Rosae aetheroleom) eine wesentliche Rolle. Das bei der Gewinnung von Rosenöl anfallende Rosenwasser findet bei der Herstellung von Marzipan und Lebkuchen Verwendung.

Doch zurück zum Garten

Die Gärtner teilen die Rosen in verschiedene Gruppen ein: Es gibt Zwergrosen, Bodendeckerrosen, Beetrosen, Edelrosen, Strauchrosen, Kletterrosen und Rambler-Rosen.
Hunderte von Rosensorten machen es dem Freizeitgärtner nicht leicht, die richtige Rose für seinen Garten oder Balkon bzw. Terrasse zu finden. Doch lassen Sie sich nicht entmutigen. Mit der richtigen Beratung können Sie auch Ihren Garten in einen blühenden Rosentraum verwandeln.

Tipp:
Am Sonntag, den 5. Juni haben wir von 13.00 bis 16.00 Uhr geöffnet.
Dabei dreht sich alles um das Thema „Rose“. Einfach vorbeischauen, beraten lassen und profitieren!
Auch zu unseren täglichen Öffnungszeiten stehen wir Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.

So haben Sie lange Freude an der „Königin der Blumen“

Im Garten sollten Rosen an einem sonnigen und luftigen Standort gepflanzt werden. Nur unter diesen Bedingungen ist eine optimale Gesundheit Ihrer Rosen gewährleistet. Mit unseren heimischen Lehmböden kommen sie bestens zurecht. Da Rosen sehr tief wurzeln (bis zu 1,50 Meter), benötigen Sie auch nur selten zusätzliche Wassergaben.

Leider ist die Wettersituation für Rosen derzeit eine extrem schwierige. Sicher haben Sie schon bemerkt, dass sich die Blütenbildung verzögert. Aber nicht verzagen! Sobald sich in den nächsten Tagen die Sonne konstanter zeigt, werden auch Ihre Rosen beginnen, ihre Knospen zu öffnen.
Was Sie jedoch unbedingt tun müssen: Ihre Rosen verstärkt auf Pilzkrankheiten kontrollieren. Auch hier haben die Wetterverhältnisse ihre Auswirkungen. Deshalb sollten die Rosen auch regelmäßig gespritzt werden. Wenn sich die Blätter an der Triebspitze eingerollt haben, dann genügt hier jedoch, diese lediglich zu entfernen.

Verblühte Blüten, schlechte Blätter und welke Triebe müssen stets entfernt werden, um Pilzsporen keine Wachstumsgrundlage zu bieten. Gießen Sie nur mäßig, am besten morgens, um die Luftfeuchtigkeit nicht unnötig zu erhöhen. Bei Krankheitsbefall können Sie uns gerne schadhafte Teile zur Ansicht vorbeibringen und unsere qualifizierte Hilfe in Anspruch nehmen.
Bei Mangelerscheinungen empfehlen wir die „Hauert-Pflanzenkur“. Dabei handelt es sich um eine Spurennährstoff-Mischdünger-Lösung, die sich sowohl gießen als auch als Blattdüngung spritzen lässt.

Wir wünschen Ihnen „ein gutes Händchen“, viel Freude mit Ihrem Garten und insbesondere Ihren Rosen!