Fotostory Gartenplanung – Folge 1

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Der spannende Weg vom Wunschtraum zum Traumgarten
Der Gartenplanerin Eva Roth bei der Arbeit über die Schultern geschaut

Vorstellung der Gartenplanerin

Eva Roth arbeitet seit September 2014 bei Fautz die Gärten. Sie ist Landschaftsarchitektin mit Herzblut und vielen kreativen Ideen. Design und Atmosphäre spielen bei ihr eine übergeordnete Rolle. Dabei muss sie die Ideen und Vorstellungen der Kunden stets berücksichtigen und einbauen. Um diese herauszufinden, bedarf es bei den Gesprächen mit den Kunden eines hohen Einfühlungsvermögens. Eva Roth ist Beraterin, Designerin, Architektin und Psychologin in einer Person. Eva Roth:

Der Kunde muss das sichere Gefühl haben, ich höre ihm zu und übernehme Teile seiner Ideen in die Planung. Dabei ist Vertrauen die wichtigste Basis einer guten Zusammenarbeit.

Ihr Ziel: Den Kunden mit ihrer Arbeit so überzeugen, dass die Pläne auch in die Realität umgesetzt werden und Begeisterung auslösen.

Das Projekt

Es geht um einen relativ kleinen, beengten Garten mit einem Metall-Vordach über der schmalen Terrasse. Der Kunde möchte auch aus dem Garten ein Kleinod zum Wohlfühlen schaffen, benötigt entsprechende Ideen und die Hilfe von Profis. Die Möglichkeiten einer großartigen Planung, passend zum stylischen Inneren des Hauses, scheinen begrenzt. Nicht aber so für Eva Roth. „Think big“ ist der Arbeitstitel ihrer ersten Ideen auf Papier.

Erste Eindrücke vor Ort

Geschäftsführer Axel Fautz und Eva Roth treffen die Kunden in ihrem Garten. Jetzt geht es darum, sich einen ersten Eindruck zu verschaffen, die Kunden und ihre Ideen kennen zu lernen und zu erfahren, worauf Wert gelegt wird.

Die Gartenplanerin: „Es ist leichter für mich einen Plan zu entwerfen, wenn ich den Kunden sehe, den Ist-Bestand und die Atmosphäre anfühle und in mir aufnehme. Im Kopf entstehen dann schon die ersten Ideen.“

Woche 1-3: Ideen werden entworfen, verworfen, verfeinert, zu Papier gebracht

Eva Roth arbeitet mit einem emotionalen Arbeitstitel, um sich immer wieder ins Gedächtnis zu rufen, was der Grundgedanke des Projektes ist. „Think big“ soll sie daran erinnern, aus dem kleinen und engen Garten einen großzügigen Gartenraum mit Wohlfühl-Atmosphäre zu schaffen.
Zwei Dinge scheinen bereits sonnenklar: das Vordach muss weg (da es den Blick begrenzt und den Raum noch kleiner wirken lässt) und ein sehr großes Plattenformat (1,50 x 1,50 m) zur Raumbildung muss her.

Viele Gedanken schwirren im Kopf der Freiraumplanerin herum, die jedoch noch kein klares Bild ergeben. Handgemachte Skizzen sollen hier mehr Klarheit schaffen. Schon bald kommt aber auch die Planung am PC ins Spiel, um die Proportionen zu wahren.

Gute zwei Wochen vergehen, in denen mindestens zwei fertig gestaltete Projektideen für diesen Garten entstehen. Das ganze wird mit einem sogenannten „Mood-Board“ untermalt. Das bedeutet, dass Stimmungsbilder, Fotos von ähnlich gestalteten Gärten, Ideen von Messen, Trends etc. gesucht und eingesetzt werden, um dem Plan schon ein reales und emotionales Gesicht zu geben.
Ergänzt durch Schnitte und Ansichten ergibt sich so für den Kunden Anschauungsmaterial, um sich vorstellen zu können, wie sein Garten umgestaltet aussehen könnte.

Der erste Entwurf (ohne Vordach) mit Wasserelementen und Sonnensegel

Die zweite Variante mit dem jetzigen Vordach

Nun ist auch Teamarbeit gefragt, genau das macht nämlich den Erfolg aus. Die Bauplaner prüfen schon einmal die Umsetzung der Pläne in die Realität. Welches Material wird benötigt, welches Team ist einsetzbar und welche Kosten entstehen bei der Gartengestaltung. Bei jeder einzelnen Planänderung werden diese Schritte „im Hintergrund“ immer wieder neu erarbeitet.

Ihre Ausarbeitungen bespricht Eva Roth nun noch einmal mit Geschäftsführer Axel Fautz., bevor diese den Kunden im Gartencenter im Rahmen einer Präsentation inklusive der detaillierten Kosten vorgestellt werden. Bei einem ersten gemeinsamen Rundgang durch den Schaugarten (so die Bezeichnung der Raumplanerin für das Gartencenter) können die Kunden schon einmal sehen und anfühlen, welche Materialien, Pflanzen und Ausstattungsgegenstände bei der Planung berücksichtigt wurden.

Woche 4-5: Die heiße Phase – denn alles ist möglich…

 Seien Sie gespannt auf die Fortsetzung unserer Fotostory mit Folge 2